Das UNESCO Weltkulturerbe Lonetal war das Ziel unseres Tagesausfluges. Abgewandert wurden die Fundstellen altsteinzeitlicher Kunst. Leider konnte auf Grund eines Unfalles vor wenigen Tagen die Bocksteinhöhle nicht direkt angewandert werden und so begnügten wir uns mit dem Pavillon auf dem Bockstein. Auch die Vogelherdhöhle konnte infolge der Schließung des archäologischen Parkes vor ein paar Jahren nicht angelaufen werden. Aber der Eingang der dritten Höhle im Lonetal der Hohlensteinhöhle war gut erreichbar. Das Leben der Menschen in der Altsteinzeit vor 40.000 Jahren und die Tierwelt zu dieser Zeit war auf Schautafeln ausführlich erklärt. Die Tiere konnten an Hand maßstäblicher Holzskulpturen verteilt in Ihrem Lebensraum Lonetal betrachtet werden.
Auch die hydrogeologischen Gegebenheiten der Lone wurden thematisiert. Der Quelltopf der Lone befindet sich bei Urspring auf der Schwäbischen Alb. Er hat einen Durchmesser von 10 m und eine Tiefe von 6 m. Die mittlere Schüttung des Quelltopfes beträgt 250 l/sec. Bei Hürben mündet die Lone nach 38 km in die Hürbe. Auf Ihrem Fließweg versickert sie vollständig im Karst und kommt nahe Ihrer Mündung erst wieder an die Oberfläche. Bis vor ca. 15 Jahren führte Sie noch regelmäßig Wasser. Sie ist heute das längste Trockental Deutschlands.



