Viel über das Thema Wasserversorgung in vergangener Zeit erfuhr die Ortsgruppe Schwäbisch Hall des Schwäbischen Albvereins von dem zertifizierten Wanderführer Jürgen Pfitzer bei einer Wanderung. Schon im 13. Jahrhundert begann man demnach das Wasser aus den Quellen rund um das heutige Breitenstein nach Hall zu leiten. Das System wurde ständig verbessert und von sogenannten Holzteucheln wurde später auf Kandeln aus Stein umgestellt. Dabei wurden rund 50 Brunnen in Hall befüllt. Sichtbares Zeichen dieser Wasserversorgung ist noch heute die Teuchelbrücke hinter dem Postgütle. Jürgen Pfitzer erläuterte sehr fachkundig und lebendig. Neben dem Wasser erklärte er aber auch den geologische Aufbau und die Besiedlung unserer Region und den Weinbau, den es tatsächlich gab , aber der es nie zu einer goldenen Preismünze brachte. Neues gelernt bei einer lehrreichen Wanderung , so der einhellige Tenor.


